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Oktoberfest 2010

Auf den Ostfriesensport folgten bayerische Schmankerl


Zum zweiten Mal startete am letzten Samstag ein Boßeltunier in Dorheim. Boßeln ist eine Mannschaftssportart bei versucht wird eine Kugel mit möglichst wenigen Würfen über eine festgelegt Strecke zu werfen. Beim Boßelwurf wird der Arm im Laufen zunächst nach hinten bewegt und anschließend unter der Hand mit einer schnellen Bewegung wieder nach vorne geschnellt, um die Boßelkugel mit einer hohen Geschwindigkeit los zulassen. Dabei kommt es darauf an, die Flugbahn nicht zu steil werden zu lassen, damit die Kugel nach der Landung auf der Straße noch möglichst weit rollt. Durch verschiedene Techniken beim Abwerfen kann der Boßler der Kugel einen Drall mitgeben, der es möglich macht, um eine Kurve zu werfen. Die Wurftechnik ähnelt stark der beim Kegeln oder Bowling. Boßeln wird hauptsächlich in Norddeutschland gespielt. An der Stelle, wo die Kugel den Weg verlässt, muss das nächste Mannschaftsmitglied mit dem nächsten Wurf weitermachen, wobei immer die Mannschaft wirft, die an der Strecke am weitesten hinten steht. So bewegt sich das ganze Teilnehmerfeld gemeinsam vorwärts. Zur Halbzeit ist eine Wende vorgesehen, so dass  die Strecke zwei mal bewältigt werden muss. Je nach Länge der Strecke kann ein Turnier mehrere Stunden dauern.


Das Musikcorps spielte mit vier Mannschaften auf den Feldwegen hinter dem Friedhof bis zur Wetterbrücke und zurück. Die Leitung des Turniers hatte der Jugendwart des Vereins Sandro Langer. Sieger wurde die Mannschaft um die Trompeterin Tamina Latzel. Die weiteren Mannschaftsmitglieder waren Gerhard Mohr, Andreas und Susanne Hinkel und Bianca Meißner. Auf den Plätzen folgten die Mannschaften von Henning Repp und Timm Hofmann (beide Trompete), Tim Gebauer (Trompete) und Marvin Wagner (Snare) sowie Fabio Wagner (Basedrum) und Yannick Fölsing (Trompete). Die Entscheidung fiel äußerst  knapp aus, da die erste Mannschaft nur eine Wurf Vorsprung vor den beiden nächst platzierten hatte.


Anschließend ging es ins Vereinsheim, wo das Organisationsteam um Andreas Steinwachs ein Oktoberfest vorbereitet hatte. Haxen und Leberkäse wurden zu verschiedenen Salaten gereicht. Natürlich durften auch Brezeln im weiß-blau dekorierten Vereinsheim nicht fehlen. Hier führten Sandro Langer und Andreas Hinkel noch die Preisverleihung für das Boßeltunier durch. Im Laufe des Abends kamen noch weitere zahlreiche Aktive, Passive oder Freunde des Vereins vorbei und genossen bei guter Stimmung den einen oder anderen Schoppen.